Matinee “Mozart und Prag”, 20. Oktober 2013

11 Uhr im Kleinen Goldener Saal, Augsburg

Klavierquartett mit:
Paul Rivinius (Klavier)
Wilhelm Walz (Geige)
Hartmut Rohde (Viola)
Maximilian Hornung (Violoncello)

Gemessen an seiner kurzen Lebensspanne und dem frühen Beginn seiner künstlerischen Laufbahn war Mozart nicht mehr der Jüngste, als er im Januar 1787, als 31-jähriger, zum ersten Mal nach Prag reiste. Im Jahr zuvor hatte er in Wien kurz nach der Oper »Le nozze di Figaro« auch sein Klavierquartett in Es-Dur fertiggestellt, das vor allem im Finale deutlich auf die Oper verweist. In Prag empfing man ihn mit großen Ehren und Begeisterung: seine Figaro-Arien wurden an jeder Ecke gespielt, geblasen und gepfiffen. Und auch 100 Jahre später war Mozart hier noch als künstlerisches Vorbild allgegenwärtig. So diente er etwa dem böhmischen Nationalkomponisten Antonín Dvořák immer wieder als Inspirationsquelle. Daher möchten die vier Interpreten, die sich schon seit drei Jahren wünschen, einmal im Quartett zusammen zu spielen, mit diesem Konzert für Sie einen Bogen schlagen: Von Mozart zu Dvořák und weiter zu dessen Schwiegersohn, dem Prager Josef Suk, um somit zugleich drei der genialsten Kompositionen des Genres »Klavierquartett« vorzustellen.